insights Wöchentliche Marktanalyse date_range KW 44/2026: 26.10.2026 – 01.11.2026

Rohstoffmarkt in der Woche vom 26.10.2026 bis 01.11.2026: Energie im Aufwind, Agrarprodukte & Metalle stabil

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AI Market Digest

Rohstoffmarkt in der Woche vom 26.10.2026 bis 01.11.2026: Energie im Aufwind, Agrarprodukte & Metalle stabil

Der globale Rohstoffmarkt verzeichnete in der Woche vom 26.10.2026 bis zum 01.11.2026 gemischte Entwicklungen, wobei die Energiekategorie einen bemerkenswerten Ausbruch erlebte, während die meisten Agrarprodukte und Metalle einen Seitwärtstrend oder leichte Schwankungen beibehielten. Das makroökonomische und geopolitische Umfeld, insbesondere Informationen zu Industrie- und Infrastrukturprojekten in Vietnam sowie globale Angebots- und Nachfragefaktoren, beeinflussten die Anlegerstimmung und die Rohstoffpreise erheblich.

GRUPPE: Energie

Die Energiekategorie erlebte in dieser Woche eine beeindruckende Erholung der Rohölpreise. Konkret stieg der Preis für Brent-Rohöl um 1,72 % gegenüber der Vorwoche und erreichte am 01.11.2026 ein Niveau von 113,43 USD/Barrel. Ebenso blieb WTI-Rohöl auf einem hohen Niveau von 104,12 USD/Barrel stabil.

  • Wichtige Preisbewegungen: Neben Rohöl verzeichnete der Preis für europäisches Erdgas (basierend auf den neuesten Daten vom 01.09.2026) einen deutlichen Anstieg um 20,42 % auf 25,42 USD/mmbtu. Der Preis für Kohle blieb ebenfalls stabil bei 152,45 USD/mt.
  • Ursachen: Der Preisanstieg bei Brent-Öl lässt sich durch Versorgungssorgen vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Instabilität sowie einer sich erholenden Energienachfrage in einigen großen Wirtschaftsräumen erklären. Informationen über die Mobilisierung großer Kräfte für eine Brandschutzübung im Long Son Petrochemical Complex (Ho-Chi-Minh-Stadt) in Katastrophengröße spiegeln teilweise die Bedeutung und die potenziellen Risiken in der Energie- und Petrochemie-Lieferkette in Vietnam wider, was sich auf die Stimmung am regionalen Markt auswirkte.
  • Ausblick für die nächste Woche: Der Trend bei Öl- und Erdgaspreisen dürfte weiterhin stark von geopolitischen Faktoren und Lagerbestandsberichten beeinflusst werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Brent-Ölpreis über der Marke von 110 USD/Barrel bleibt, ist recht hoch, sofern es keine unvorhergesehenen Angebotsstörungen gibt.

GRUPPE: Agrarprodukte

Die meisten wichtigen Agrarprodukte hielten in der vergangenen Woche ein stabiles Preisniveau mit sehr geringen Schwankungsbreiten. Vietnamesischer Reis 5 % (Daten vom 01.09.2026) blieb stabil bei 418,50 USD/mt, während thailändischer Reis 5 % einen leichten Anstieg um 2,34 % auf 482,00 USD/mt verzeichnete.

  • Wichtige Preisbewegungen: Robusta-Kaffee blieb stabil bei 3.204,00 US-Cent/kg (entspricht etwa 826,7 Millionen VND/Tonne), ein recht hohes Preisniveau, das den vietnamesischen Exporteuren Vorteile verschafft. Andere Produkte wie Kautschuk, Zucker, Kakao, Sojabohnen und Mais zeigten keine nennenswerten Preisänderungen gegenüber der Vorwoche. Bemerkenswert ist, dass einige Pflanzenöle (Daten vom 01.09.2026) wie Kokosöl (+12,41 %) und Sonnenblumenöl (+6,84 %) recht starke Anstiege verzeichneten.
  • Ursachen: Die Stabilität der wichtigsten Agrarprodukte wie Reis und Kaffee spiegelt ein vorübergehendes Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Weltmarkt wider. In Vietnam deutet die Information über die Ernennung eines neuen stellvertretenden Ministers für Landwirtschaft und Umwelt auf das Interesse der Regierung an der Verwaltung und Entwicklung des Agrarsektors hin, was langfristig die Politik zur Produktion und zum Export von Agrarprodukten beeinflussen könnte.
  • Ausblick für die nächste Woche: Die Preise für Agrarprodukte, insbesondere Reis und Kaffee, dürften weiterhin seitwärts tendieren oder nur leicht schwanken. Wetterfaktoren und der Erntefortschritt in den wichtigsten Anbaugebieten werden Faktoren sein, die genau beobachtet werden müssen.

GRUPPE: Metalle

Der Metallmarkt verzeichnete ebenfalls eine recht ruhige Handelswoche mit unbedeutenden Preisbewegungen. Der Weltmarktpreis für Gold (Stand 01.11.2026) bewegte sich nahezu seitwärts und stieg nur leicht um 0,02 % auf 3.875,80 USD/toz (entspricht etwa 120,6 Millionen VND/Tael).

  • Wichtige Preisbewegungen: Silber stieg leicht um 0,42 % auf 48,90 USD/toz, Kupfer stieg um 0,36 % auf 645,85 US-Cent/lb. Andere Industriemetalle wie Platin, Nickel, Blei, Aluminium, Zink und Eisenerz blieben im Vergleich zur Vorwoche stabil. Zinn blieb auf einem hohen Niveau von 49.697,00 USD/mt.
  • Ursachen: Die Stabilität des Goldpreises und der Edelmetalle spiegelt die vorsichtige Haltung der Anleger wider, die auf klarere Signale zur Geldpolitik und zur globalen makroökonomischen Entwicklung warten. Die stabilen Preise für Industriemetalle zeigen, dass die Produktionsnachfrage aufrechterhalten bleibt, jedoch ohne starken Ausbruch. Informationen darüber, dass "Technologie-Giganten" in Industrieparks in Vietnam investieren, könnten ein positives Signal für die langfristige Nachfrage nach Industriemetallen in der Region sein.
  • Ausblick für die nächste Woche: Der Goldpreis dürfte weiterhin in einer engen Spanne schwanken. Industriemetalle werden von Daten zur Produktionsaktivität in großen Volkswirtschaften wie China und den USA beeinflusst werden.

Bemerkenswerte Rohstoffe der Woche

In dieser Woche war Rohöl der Sorte Brent mit einem Preisanstieg von 1,72 % das bemerkenswerteste Gut, was die Sorgen um das Angebot und die Erholung der Nachfrage widerspiegelt. Darüber hinaus ist das hohe und stabile Preisniveau von Robusta-Kaffee (3.204,00 US-Cent/kg) ein wichtiger Schwerpunkt, insbesondere für die vietnamesische Kaffeeexportindustrie. Im Gegensatz dazu zeigt die nahezu absolute Stabilität von Gold und vielen Industriemetallen die Vorsicht des Marktes.

Prognose und Empfehlungen für die nächste Woche (02.11.2026 - 08.11.2026)

  • Trendprognose:
    • Energie: Die Öl- und Erdgaspreise könnten aufgrund von Versorgungssorgen und geopolitischen Faktoren ihren Aufwärtstrend fortsetzen oder auf einem hohen Niveau bleiben.
    • Agrarprodukte: Die Preise für Reis und Kaffee dürften stabil bleiben, während die Preise für Pflanzenöle weiterhin stark schwanken könnten.
    • Metalle: Der Goldpreis könnte weiterhin seitwärts tendieren, Industriemetalle hängen von makroökonomischen Daten ab.
  • Zu beobachtende Risikofaktoren:
    • Die Entwicklung geopolitischer Konflikte könnte die Energie- und Metallpreise stark beeinflussen.
    • Berichte zu Öl- und Erdgasvorräten.
    • Wetterbedingungen, die die Ernte in wichtigen Agrarproduktionsgebieten beeinflussen.
    • Geldpolitik der großen Zentralbanken.
    • Die wirtschaftliche Erholung Chinas und deren Auswirkungen auf die Nachfrage nach Industriemetallen.
  • Empfehlungen:
    • Vietnamesische Robusta-Kaffeeexporteure sollten das aktuelle hohe Preisniveau nutzen, um ihre Gewinne zu optimieren.
    • Anleger im Energiebereich sollten angesichts möglicher Preisschwankungen aufgrund geopolitischer Faktoren vorsichtig sein.
    • Für die Gruppen Agrarprodukte und Metalle sollten Anleger eine Beobachtungsstrategie bevorzugen und auf klarere Signale vom Markt warten.